Erfahrung schon seit 1987
Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt und auch beihilfefähig.
Laut der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben alle (also auch ältere Patienten) gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch einen Brief an die Aufsichtsbehörden.
BANDSCHEIBEN-SYNDROM
Pulposus-Syndrom,
Prolaps-Syndrom
Der Begriff
Als Bandscheiben-Syndrom bezeichnet mal allgemein Schmerzen im Bereich des Rückens, die durch eine Bandscheibenproblematik (Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung) ausgelöst werden. Weitere Bezeichnungen für das Bandscheiben-Syndrom: Pulposus-Syndrom oder Prolaps-Syndrom. Das Bandscheiben-Syndrom kann evtl. mit segmentalen neurologischen Ausfällen einhergehen.
Die Symptome (= Krankheitszeichen)
Typisch für ein Bandscheiben-Syndrom ist ein verstärkter, lokaler Spontanschmerz im Bereich der Wi rbelsäule mit Einschränkung der Beweglichkeit ((evtl. mit Schmerz skoliose (= schmerzbedingte Seitausbiegung der Wirbelsäule)). Die Symptomatik des Bandscheiben-Syndrom s wird oft durch Husten, Niesen oder Jugularvenenkompression (= Venen im Halsbereich) verstärkt. Das Bandscheiben-Syndrom wird meist von einer lumbalen (= den Kreuzbereich betreffenden), bisweilen auch zervikalen (= den Halsbereich betreffenden), sehr selten auch thorakalen (= den Brustbereich betreffenden) Strecksteife begleitet.
Die Symptomatik wird durch Reizung des Rückenmarks bzw. der Wurzeln der Spinalnerven (Wurzelneuritis) hervorgerufen, zum Teil auch mit einer Reihe neurologischer Symptome einhergehend: abgeschwächte Reflexe oder sogar Reflexausfall, Paresen (= Lähmungen), fibrilläre u. faszikuläre Zuckungen der Mus kulatur, Hypalgesie u. Hypästhesie (= vermindertes Schmerz- und Berührungsempfinden), bis hin zu einem Ischiassyndrom.
Treten die typischen Zeichen des Bandscheiben-Syndrom s länger als 12 Wochen am Stück auf spricht man auch von einem chronischen Bandscheiben-Syndrom (Prolaps-Syndrom).
Ursachen
Ursache für das Bandscheiben-Syndrom
ist generell ein Bandschei benvorfall
oder -vorwöl bung. Die Bandschei
be wird auch als Discus intervertebralis oder
Zwischenwirbelscheibe bezeichnet. Sie ist das Bindeglied zwischen den einzelnen
Wirbelkörpern der Hals- Brus t- und Lendenwi
rbelsäule.
Die Bandschei be besteht aus einem wasseraufnehmenden Gallertkern (Nucleus
pulposus) und aus einem umgebenden Ring aus straffem gerichteten
Faserknorpelgewebe (Anulus fibrosus).
Die Bandscheibe verbindet die einzelnen Wirbelkörper der Wi rbelsäule miteinander. Sie überträgt und verteilt den axialen Druck der über die Wirbelkörper auf sie gerichtet ist, übermittelt Bewegung auf die benachbarten Wirbelkörper und dient als „Stoßdämpfer“ zwischen den Wirbelkörpern. Durch degenerative Veränderungen im Faserknorpelring (Anulus fibrosus) kommt es einer Vorwölbung oder gar zum Einreißen desselben. Das führt dazu, dass der gallertartige Kern (Nucleus) der Bandschei be nach außen drängt und dann evtl. auf Nerven drücken kann mit den entsprechenden Beschwerden.
Allgemeine Ursachen für Rücken- und Bandscheibenprobleme, die dann zu einem
Bandscheiben-Syndrom
(Prolaps-Syndrom)
führen können, sind insbesondere
falsche Belastungen der
Wirbelsäule. Da kann bereits ein Sprudelkasten zum Übeltäter werden: Wer ihn vom
Boden aufhebt, ohne in die Knie zu gehen, belastet seine Wirbel und die
Bandscheiben. Hinzu kommen Haltungsfehler, Übergewicht, Bewegungsarmut und ganz
allgemein das Alter. Mit zunehmendem Alter verliert das Kerngewebe aber seine
Speicherfähigkeit. Die Elastizität läßt nach, das Polster wird schmaler und
empfindlicher. Kommt dann noch eine plötzliche ungünstige Belastung dazu, droht
ein Schaden.
Die operative Therapie
Leider berichten
nicht wenige Patienten, dass sich Ihre Schmerzen, also
ihr Bandscheiben-Syndrom
(Prolaps-Syndrom), durch eine Operation
(z.B.
Laminektomie
(= Entfernung eines oder mehrerer
Wirbelbögen),
Nukleotomie,
Diskotomie,
Diskektomie)
nicht verändert haben.
Die entsprechenden Fachkreise sind sich deshalb weitgehend einig, daß als
Indikation (= Anzeige) für eine Bandschei
benoperation Schmerzen alleine nicht ausreichen, sondern es müssen auch
Lähmungen vorhanden sein.
Für derartige Operationen gibt es drei Möglichkeiten:
Wissenschaftlich ist ein gesundheitlicher Vorteil
durch Bandscheiben-Operationen nicht belegt
Berlin, 25.10.2007. Wirbelsäulen-Operationen sind auch bei Fachleuten
umstritten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der weltweiten
Literatur, die Orthopäden aus Düsseldorf beim diesjährigen Kongress für
Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin vorstellten. "Kurzfristig können
Operationen bei Bandscheibenvorfällen an der Lendenwirbelsäule helfen, mittel- und
langfristig sind die Ergebnisse von operierten und nicht-operierten Patienten
gleich", sagte Prof. Dr. med. Peter Wehling vom Zentrum für Molekulare
Orthopädie am Donnerstag in Berlin nach Auswertung von circa 1.200
Publikationen. Zu diesem Schluss kommt zum Beispiel die weltweit größte
klinische Studie bei 1244 Bandscheibenpatienten. "Die verschiedenen Studien
machen deutlich, dass es beim Bandscheibenvorfall keine Standardtherapie gibt.
Vielmehr ist ein individuell auf jeden Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept
auf Basis einer gründlichen Diagnostik gefragt", sagte Wehling.
http://idw-online.de/pages/de/news232256
Medikamentöse
Schmerzbehandlung
beim
Bandscheiben-Syndrom:
Akut
(= plötzlich einsetzend, heftig) und
subakut (= eher schleichend verlaufend) können
zunächst (vorwiegend) peripher wirkende
Analgetika
(=
Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken)
eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale
Antirheumatika
(=
Rheuma
mittel),
aus dieser Gruppe möglichst lang wirkende und
magen
schonende wie z.B.
Meloxicam.
Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecoxib
oder Etoricoxib,
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib
und
Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere
Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren
schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch
Muskel
relaxanzien
(= Mittel zur Entspannung von
Muskeln) (z.B.
Orphenadrin, Tolperison) verordnet werden.
Manchmal sind aber die
Schmerz
zustände nur mit zentral wirkenden
Analgetika (z.B. Tramadol,
Tilidin, bzw. Tilidin mit Naloxon oder auch Morphin) (= im
Gehirn bzw.
Rücken
mark wirkende
Schmerzmittel)
beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei
Bandscheiben-Syndrom
(Vorwöl bung oder Vor
fall) eine längerfristige
Schmerzmittelverordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar Abhängigkeit
vermieden werden.
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden
Antidepressiva
(= Mittel gegen Depression, aber auch
bei chronischen Schmer
zen hilfreich) (z.B.
Doxepin, Maprotilin) oder
Neuroleptika hilft in vielen Fällen Schmerzmittel einzusparen.
Therapeutische
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw.
Lokalanästhetika)
beim Bandscheiben-Syndrom:
Bei anhaltenden
Rückenschmerzen sollten rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt werden. Eine sehr wirksame
Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder Suchtpotential, ist die therapeutische
Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B.
Bupivacain) in Form von örtlichen Betäubungen und
Nervenblockaden.
Infiltrative Lokalanästhesie (=
Infiltration mit einem örtlichen Betäubungsmittel)
beim
Bandscheiben-Syndrom:
Die einfachste diesbezügliche
Therapie besteht in der örtlichen Infiltration der meist verspannten, an die Wir belsäule
angrenzenden Mu skulatur. Je nach segmentaler Ausdehnung reichen ca.
5-10 ml Bupivacain 0,25% bis 0,5% völlig aus. Eine weitere Möglichkeit ist die
gezielte Infiltration von Triggerpunkten
(= kleine Reizzonen hpts. in der Mus kulatur)
nach vorheriger Identifizierung derselben.
Periphere temporäre
(= oberflächliche, zeitlich begrenzte)
Nervenblockaden
beim Bandscheiben-Syndrom:
Zur
Unterbrechung segmentaler Reflexkreise, aber auch zur Therapie von
Schmerzausstrahlungen eignen sich bei
Rückenschmerzen Blockaden
(= Betäubungen)
der korrespondierenden Nervenwurzeln (= im Schmerzbereich befindliche
Nervenaustrittstellen neben der Wir belsäule). Im
Lendenbereich auch kontinuierlich mit Katheter
(*siehe unten).
Schmerzausstrahlungen in Schul ter/Ar m, wie sie bei einem
Bandscheiben-Syndrom
der unteren Halswir belsäule in typischer Weise vorkommen, sprechen zufriedenstellend auf die
wiederholte hohe Blockade des Plexus brachialis
(= Betäubung des Armnervengeflechts im seitlichen
Halsbereich) nach Winnie an.
Technisch risikoärmer und oft besser wirksam ist jedoch die
kontinuierliche, retrograd hohe
Plexus brachialis-Blockade
mit Katheter (*siehe unten). Der interskalenäre
(= zwischen Mus keln im seitlichen, unteren Halsbereich)
Zugang ist mit einem etwas höheren Risiko behaftet.
Im Bereich der Be ine
können bei entsprechender radikulärer oder pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung
(= Schmerzen die auf eine tatsächlich oder
scheinbar geschädigte Nervenwurzel zurückzuführen sind)
der vordere Oberschenkelnerv (N. femoralis) und / oder der Ischiasnerv
wiederholt blockiert werden, in hartnäckigen Fällen mit Katheter (* siehe
unten).
Ein Bandscheiben-Syndrom
im mehr oberen Lendenwirbelsäulenabschnitt kann zu Schmerzausstrahlung in den Bereich des seitlichen und inneren
Oberschenkels führen. Mit der sog. 3-in-1-Blockade gelingt die zusätzliche Betäubung der
Ner ven
obturatorius und cutaneus femoris lateralis, deshalb auch geeignet zur
Behandlung der
Meralgia paraesthetica
(=
Brennschmerzen an der
Oberschenkelaußenseite).
Eine
Periduralblockade (= rückenmarknahe
Betäubung) im Bereich der Halswir belsäule erfordert eine
sehr strenge Nutzen-/Risikoanalyse.
Die
lumbale Periduralblockade (=
rückenmarknahe Betäubung im Lendenbereich),
insbesondere
kontinuierlich mit Katheter*, ist beim
Bandscheiben-Syndrom
eine sehr effektive
Therapiemaßnahme, die allerdings nur unter stationären Bedingungen durchgeführt
werden sollte. Bei technischer Beherrschung, adäquater Lokalanästhetika-Dosierung und Beachtung der hygienischen Belange kann das
Risiko bei der Anzeige "Rückenschmerzen" als vertretbar eingestuft werden.
Statt mit Lokalanästhetika
(= örtliche Betäubungsmittel)
können die aufgeführten, rückenmarknahen Blockaden auch mit einer verdünnten Morphin-Lösung durchgeführt
werden, allerdings ist dabei die oft zu beobachtende, über die Behandlungszeit
hinaus anhaltende Wirkung deutlich weniger ausgeprägt.
Bei sehr schweren und
sonst kaum behandelbaren
Rückenschmerzen kann zur Durchführung rückenmarknaher
Blockaden auch eine kleine Schmerzpumpe unter die Haut gepflanzt werden.
Das Arzneimittelreservoir der Pumpe wird dann in bestimmten Zeitabständen durch
die Haut hindurch mit Hilfe einer Spritze wieder aufgefüllt.
*
Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Ner ven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das Lokalanästhetikum (= örtliche Betäubungsmittel) wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die durch entzündliche, oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte) Prozesse entstanden sind, hilfreich ist.Eine gute Durchblutung optimiert auch den Stoffwechsel eines gestörten oder geschädigten Nervs.Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche, intensive, längerfristige Blockadebehandlung auch das sog. Schmerzgedächtnis zu löschen.
Physikalische Therapie bei
Bandscheiben-Syndrom
(Prolaps-Syndrom):
Auch die Elektrostimulation kann eine Beschwerdelinderung herbeiführen. Die transkutane
Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (TENS)
hat den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst behandeln können. Die
Elektroden werden paarig neben der Wir belsäule im Schmerzbereich aufgeklebt.
Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße kann die
Wirkung optimiert werden.
Eine weitere physikalische
Behandlungsmöglichkeit ist beim
Bandscheiben-Syndrom
die oberflächliche Kältetherapie im
Schmerzbereich. Wir verwenden einen elektrischen Kaltluftgenerator, dessen
Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist.
Manche Patienten mit einem
Bandscheiben-Syndrom
empfinden allerdings lokale
Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme Bäder können
ebenfalls Rüc kenschmerzen lindern.
Die Verordnung von Massagen ist
bei einem Bandscheiben-Syndrom
nicht immer sinnvoll. Häufig brechen Patienten diese Behandlung ab,
weil sie dadurch eher eine Schmerzverstärkung verspüren. Optimal wirkungsvoll
sind Massagen dann, wenn sie unmittelbar im Anschluß an eine Schmerzbehandlung
erfolgen, was allerdings eine enge Abstimmung zwischen Schmerztherapeut und
Masseur voraussetzt.
Nahezu unverzichtbar ist beim
Bandscheiben-Syndrom
die
heilgymnastische Therapie, da meist nur diese geeignet ist, einen
ärztlichen
Behandlungserfolg zu sichern und längerfristig zu stabilisieren. Dabei gilt es,
die Mu skulatur neben der
Wir belsäule zu trainieren, da auf Dauer nur eine
kräftige/suffiziente Mu skulatur eine statische und dynamische Schwäche des
Achsenorgans kompensieren kann.
Auch eine Magnetfeldtherapie kann schmerzlindernd wirken.
Andere Therapiemaßnahmen bei
Bandscheiben-Syndrom
(Prolaps-Syndrom):
Der Vollständigkeit halber darf die
Akupunktur nicht unerwähnt bleiben.
Wichtig
sind individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und Vermeidung von
übermäßigen Wirbelsäulenbelastungen (funktionelle Ergotherapie bzw.
Rückenschule). Darüber hinaus ist anzustreben, daß die betroffenen Patienten
Übungen zur Lockerung der Mus kulatur erlernen.
Die Verordnung von Hilfsmitteln
wie z.B. stabilisierende Korsette sollten dem Orthopäden vorbehalten sein.
Hypnoide (=
bewußtseinsverändernde)
Verfahren wie autogenes Training oder
progressive Relaxation nach Jakobson sind auch bei einem
Bandscheiben-Syndrom
eine sinnvolle Ergänzung der Gesamtstrategie, da auch sie zu einer muskulären
Entspannung führen.
Wenn ein
Bandscheiben-Syndrom
(Prolaps-Syndrom) längerfristig besteht, so ist davon auszugehen, daß bereits ein
Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen
Fällen ist eine rein somatische (= körperliche)
Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich
psychologisch
/psychotherapeutische Interventionen erfolgen, ebenso Anleitungen zur
Schmerzbewältigung.
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